Methodisch
geplante Medienarbeit
Verschiedene
Anzeigenmedien:
Regionale
Presse, überregionale Presse, Meinungspresse,
Wirtschaftspresse, Rundfunk, Fernsehen, Neue Medien,
Fachpresse, Stadtteilzeitungen, Anzeigenblätter,
Publikumspresse, Zielgruppenpresse, Gewerkschaftspresse,
Nachrichtenagenturen, Bildagenturen, Informationsdienste
Die
methodisch geplante Medienarbeit im Aufbau
1.
Die Analyse:
Brainstorming Recherche:
Die
Auflistung aller relevanten Anhaltspunkte, die das
Erscheinungsbild, also das Image prägen.
- Wir werden wir gesehen ?
- Wo gibt es Probleme ?
Selektion:
Die wichtigsten imagebildenden Kommunikationsfaktoren –
differenziert nach Stärken und Schwächen.
- Welche Defizite müssen abgebaut werden ?
-
Welche Stärken können genutzt werden ?
Problemlösungstendenz:
Welche bestehenden Haltungen und Meinungen wollen wir
verstärken und/oder verändern ?
2.
Die strategische Planung:
Zielgruppen/Dialoggruppen:
- Welche Bevölkerungskreise sind für uns
besonders wichtig ?
- Welche können wir als Verbündete gewinnen ?
Strategie Ziele:
Benennung präziser Kommunikations- und
Informationsziele.
Strategische Position/Botschaften:
Die erwünschten Zielgruppenreaktionen ?
3.
Die operative Planung:
Medienauswahl:
Über welche Medien erreichen wir unsere Zielgruppe
am
besten – relevante Medienlandschaft ?
Themenauswahl:
Mit welchen Themen können wir unsere Ziele
umsetzen und
„unsere“ Botschaften“ positionieren ?
Veröffentlichungsform:
Detailplanung – Darstellungsformen
4.
Die Organisationsplanung:
Instrumente:
Welche Instrumente der Presse- und Medienarbeit
wollen wir
Einsetzen unterteilt nach den Instrumenten der
personalen
und schriftlichen Kommunikation,
Veranstalt.kommunikation
Feedback – Planung:
Clippings,
Wirkungs- und Meinungsforschung, Verhaltensänderung
Personalaufwand und zeitlicher Rahmen
Zeitliche Planung im Detail
Dialog-
und Konfliktformen mit den Medien
1.
Die agierenden Dialogformen:
Die
Aktivität geht vom Sender aus, Thema, Inhalt und
Zeitpunkt werden vom Sender bestimmt.
Beispiele: Pressemeldungen,
Presseeinladungen,
Pressekonferenz, Pressegespräch,
Presseseminar, Pressestammtische
2.
Die reagierenden Dialogformen:
Sie erzwingt Reaktion, kein Einfluß auf Thema, Zeitpunkt,
Ergebnis (bedingt).
Beispiele: mündliche und schriftliche
Presseanfragen
3.
Die reagierenden Konfliktformen:
Letztes Mittel als Reaktion auf Presseangriffe/negativer
Effekt.
Beispiele:
Leserbriefe, Gegendarstellung,
juristische Schritte
PRESSEARBEIT
Verschiedene
Möglichkeiten zur Information der Presse:
Pressekonferenz:
Zu Pressekonferenzen sollte man nur dann
einladen, wenn man
produkttechnische Informationen von einer
solchen Bedeutung
zu geben hat, daß eine normale Presseinfor-
mation nicht
ausreichend erscheint.
Pressegespräch:
Das ist ein Hintergrundgespräch, das den
Journalisten die Gelegenheit geben soll,
Zusammehänge aus-
führlicher kennenzulernen und Antworten zu
erhalten, die u. U.
vertraulich bleiben sollen (OFF-the-record).
Pressekolloquien:
Dies ist ein Fachgespräch mit Besichtigungen,
das in der Art
einer detailierten Pressekonferenz ähnelt. Meistens
ist es verbunden
mit der Besichtigung von Entwicklungs- und
Fertigungsanlagen.
Pressereisen: werden
gemacht, wenn ein nicht transportables
Objekt vorgestellt
werden soll (Tourismus-Region). Die Kosten
übernimmt der
Einladende. Kommt eher selten vor, da es den
negativen
Beigeschmack der Bestechung hat.
Interviews:
für TV und Rundfunk. Auf Akkustik und Optik achten.
Waschzettel als
schriftliche Information vorbereiten.
Grundlagen
für eine erfolgreiche Pressearbeit
Partner Presse kennen ( Verteiler, Besuch)
wichtig: eigenen Verteiler erstellen mit den
entsprechenden Ansprechpartner.
Partner Presse verstehen ( Termindruck,
Arbeitszeiten berücksichtigen)
Mediengerecht für den Partner Presse
schreiben ( Arbeit abnehmen)
Die „richtige“ Haltung gegenüber der
Presse haben ( denn das Ansehen der Presse läßt
zu
wünschen übrig!)
Anlässe
für Pressearbeit
INVESTITIONEN
Neue
Bauten, neue Maschinen, zeigen eindrucksvoll, daß ihr
Unternehmen Geld verdient.
INNOVATIONEN
Neue
Produkte, neues Sortiment, ihre Firma kommt aus eigener
Kraft weiter.
ERFOLG
Wenn es
ihrem Betrieb besser geht, als dem Branchendurchschnitt
WETTBEWERB
Beim
Auftritt eines Konkurrenten, ihre spezielle Nische
hervorheben und sich abgrenzen.
ALLEINSTELLUNG
Wenn sie
einzigartige Produkte erfinden oder vertreiben.
KOOPERATIONEN
Eine neue
Vertriebspartnerschaft, Zusammenarbeit mit anderen Firmen.
AUFTRAGSLAGE
Ein
großer Auftrag stärkt die Wirtschaftslage ihrer Region,
Jobsicherung, Imagesteigerung
VERTRIEBSERFOLGE
Auslandseinsätze,
ihr Betrieb agiert weltweit.
SONSTIGE
Spenden,
Eröffnungen, Jubiläum, Sponsorentätigkeit, Tag der
offenen Tür.
Die
Säulen der Pressearbeit
A)
KURZPORTRÄT
B)
PRESSEBOGEN
C)
PRESSEVERTEILER
D)
PRESSEARCHIV
E)
FOTO-ARCHIV
F)
TERMINÜBERSICHT
Aufbau
und Inhalt einer Meldung
WAS???
-ist der
Informationsgegenstand???
-kann mit
dem Produkt erreicht werden (Nutzen)???
WER???
-informiert,
hat entwickelt, hergestellt, im Vertriebsprogramm,
übernimmt den Service???
WO???
-ist das
Produkt / die Info einsetzbar???
-Anwendungsbereich,
Zielgruppe, Branchen, Märkte???
WELCHE???
-Vorteile,
Differenzierungen / Nutzen???
...gegenüber
anderen Produkten (einzigartiger Vorteil des Angebots=USP=Unique
Selling Proposition)
WANN???
-wurde
das Produkt / die Info erstellt???
WARUM???
-wurde
das Produkt / die Info erstellt???
-oder
überarbeitet, neu entwickelt???
WIE???
-wird das
Produkt realisiert???
-wird es
erprobt, getestet???
MERKE:
Die ersten 3 Fragen sollten mindestens beantwortet sein!!!
AUFBAU:
Höhepunkt, nähere Umstände, Einzelheiten...!!!
Wie
interessiere ich? – Die zehn Grade
Nachrichtenelemente:
Aktualität, Nähe, allgemeine öffentliche Bedeutung,
Prominenz, Dramatik-Konflikt-Kampf, Folgenschwere,
Fortschritt, Gefühl, Kuriosität, Liebe
Eine
Nachricht ist die sachliche Information über eine
Veränderung, die deshalb interessiert, weil ihr Inhalt
durch eines oder mehrere Nachrichtenelemente hervorgehoben
wird.
Mindestvoraussetzung:
die ersten „wichtigsten“ 3 W-Fragen sollte beantwortet
sein.
Aufbau
einer Pressenotiz
PRODUKT-/LEISTUNGSVORTEIL
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Name
des Verantwortlichen
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Name,
Adresse, Telefon des Unternehmes
|
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