|
A |
|
|
Advertising |
(engl.)
Bezeichnung für Werbung im weitesten Sinne. |
|
AGD |
Die
Allianz Deutscher Designer (AGD) ist ein Berufsverband für Selbständige aus allen Designbereichen (Grafik-,
Foto-,
Industrie-Design, etc). Die Mitglieder der AGD
sind professionelle, kreative und erfahrene
Designer. |
|
AIDA-Regel |
Merkformel
für die 4 Stufen des Verkaufsvorgangs
(Werbepsychologie):
|
|
Andruck |
Probedruck
(erster Abdruck) erlaubt noch weitgehende Korrekturen. |
Anzeigen-
gestaltung |
Aufmachung
der Anzeige betreffend Text, Grafik, Größe und Farbigkeit. Die Anzeigengestaltung richtet sich
nach den angestrebten Werbezielen und nach den zu
erreichenden Zielgruppen.
Regel: Mehrere Blickfänge in einer Anzeige heben sich gegenseitig auf. |
|
Art
Director (AD) |
Der
Art Director ist verantwortlich für die bildliche, textliche und typografische Umsetzung
der Werbekonzeption. Er ist zuständig für die Auswahl der Fotografen,
Illustratoren, Designer und allem, was mit der optischen
Gestaltung einer Werbebotschaft sonst noch zusammenhängt.
|
|
Artwork |
Gebrauchs-/Werbegrafik,
künstlerische Gestaltung (auch Fotografie u.a.). |
|
|
|
B |
|
|
Blickfang |
auch:
Eye-Catcher. alle grafischen und textlichen Momente, die dem Zweck dienen, die Aufmerksamkeit auf die Werbebotschaft zu
lenken. Ein Blickfang darf nicht gegen die guten
Sitten verstoßen, nicht unlauter, nicht unwahr sein oder sexistische
Inhalte verbreiten. Mehrere Eye-Catcher innerhalb einer Werbebotschaft
(oder eines Werbemittels) heben sich in der Regel gegenseitig
auf und verlieren an Wirkung.
|
|
Body
Copy |
laufender
Text (in einer Werbedrucksache, Anzeige, u.a.). |
|
Brainstorming |
"Gehirnsturm",
Methode zur Ideenfindung in lockerer Atmos-
phäre innerhalb eines kreativen Teams. Assoziative Einfälle, freie Gedankenspiele ohne Hemmungen. Vernunft, Logik und Systematik stehen nicht im Vordergrund, dafür Spontaneität und Unkonventionalität. |
| Briefing |
Vorgabe
/ Zielbeschreibung des Werbungtreibenden (Auftrag- geber) an die durchführende
Agentur. Inhalt: Beschreibung und Probleme des Produkts, Marketing- ziele, Markt-/Konkurrenzsituationen, Zielgruppenbeschreibung, geplante Medienstreuung, Werbeetat, Abrechnungssystem,
Timing.
|
|
|
|
C |
|
|
Claim |
Werbebehauptung,
auch: zentrale Werbeaussage. |
|
Copyright |
Recht
zur (Teil-)Nutzung urheberrechtlich geschützte Werke.
Erkennbar am ©. |
|
Copy-Strategie |
Fixierung
der inhaltlichen Grundkonzeption einer Marketing-/ Werbekonzeption (vor der
Verbalisierung und Visualisierung). |
Corporate
Identity
(CI) |
einheitliches,
geschlossenes Erscheinungsbild eines Unternehmens, das die Identität sowohl nach innen wie
nach außen festigt und sichert und damit die Marktstellung
auf Dauer gewährleistet. Zum CI-Konzept
gehören das grundlegende Design aller werblichen und kommunikativen Äußerungen des
Unternehmens: vom Firmenzeichen über die Produktausstattung bis
zur Gestaltung der Stellenanzeigen. Das CI ist wichtigster Identifikationsfaktor und Leitfaden
für alle nachfolgenden Kommunikations-Konzepte auf Jahre
hinaus.
|
Creative
Director
(CD) |
Leiter
aller schöpferisch tätigen Mitarbeiter einer, bzw.
einer Werbeabteilung. |
|
|
|
D |
|
|
Demoskopie |
Meinungsforschung (Teilgebiet
innerhalb der Marktforschung). |
Desk-Top-Publishing
(DTP) |
Satz, Umbruch und
Druckvorlagenherstellung: eine Drucksache wird seitenweise komplett am Bildschirm erstellt
und in reproduktionsfähig belichteten Filmen, bzw.
digital ausgegeben. |
|
Diplom-Designer/-in |
Designer
(im weitesten Sinne) mit einer abgeschlossenen (Fach-) Hochschulausbildung in einem
Design-Studiengang, z.B. Kommunikations-Design, Industrie-Design,
Mode-Design, etc. |
|
Direct-Mailing |
auch:
Direktwerbung, Zustellung adressierter oder unadressierter
Werbemittel per Post oder durch Verteiler.Klassische Werbemittel: Werbebrief, Prospekt / Katalog, Preisliste, Antwort-/Bestellkarte. Oft mehrere Werbemittel
zusammen als Paket.
|
|
|
|
E |
|
|
Etat |
Geldmittel,
die für die Werbung eines bestimmten Produkts / einer Dienstleistung in
einem bestimmten Zeitraum zur Verfügung
stehen. |
|
|
|
F |
|
|
Flyer |
Handzettel,
kleiner Werbeprospekt, oft auch als beigelegter Prospekt in einem Mailing. |
|
Freelancer |
freiberuflicher
Mitarbeiter von Werbeagenturen, z.B. Texter, Web-Designer, Fotografen. Der Freelancer wird
von der Werbeagentur engagiert.
|
|
Freistellen |
aus
einem Bildmotiv alle unwesentlichen Teile per elektronischer Bildverarbeitung (EBV) entfernen, so dass
das Hauptmotiv freigestellt übrig bleibt. |
|
Full-Service |
Komplett-Dienstleistungsangebot
einer Werbeagentur zu dem neben den klassischen Leistungen
wie Konzeption, Gestaltung, Mediaplanung, Streuung und Produktion auch
die Direktwerbung, PR oder die Erfolgskontrolle gehören.
|
|
|
|
G |
|
Gemeinschafts-
werbung |
-
Gemeinsame
Werbeaktivitäten von Firmen gleicher Branchen,
-
werbliche
Zusammenschlüsse von Einzelhandelsfirmen, um ein bestimmtes Einkaufsgebiet (z.B.
Innenstadt)attraktiver zu machen,
-
gemeinsame
Werbeaktionen von Kommunen, Institutionen, Verbänden u.a. Vorteil der Gemeinschaftswerbung: Ergänzung der Individualwerbung durch Imageaufwertung, dadurch Erweiterung der Distribution, Erschließung neuer Zielgruppen für jedes einzelne Mitglied des Gemeinschaftswerbe-Verbunds.
|
|
|
|
H |
|
|
Hausfarbe |
Farbe,
die die Corporate Identity festlegt und die möglichst über einen langen Zeitraum hin unverändert verwendet
werden soll. |
|
Headline |
Überschrift,
Schlagzeile |
|
|
|
I |
|
|
Image-Kampagne |
Werbe-
und/oder Public Relations-Maßnahme, die nicht
auf unmittelbare Verkaufserfolge abzielt, sondern (längerfristig) auf
die Verbesserung und Pflege des Produkt-/Firmenansehens setzt.
|
Institutionelle
Werbung |
Werbung
von nicht gewinnorientierten Einrichtungen, z.B. Schulen, Krankenhäusern, politischen und gemeinnützigen Organisationen.
|
|
|
|
K |
|
|
KISS |
Merkformel
für die erfolgreiche Werbegestaltung: "Keep it simple and stupid".
(Gestalte so einfach wie möglich).
|
Kognitive
Dissonanz |
mit
früher gemachten Erfahrungen nicht übereinstimmende Wahrnehmung. Wichtig
beim Entscheidungsverhalten angesprochener Ziel-gruppen (Werbepsychologie). |
|
Konzeption |
textliche
/ visuelle Fixierung einer (Werbe-) Strategie. Meist wird die Konzeption in Form einer Präsentation dem
Kunden (Werbung treibenden) vorgestellt. |
|
|
|
|
|
|
Label |
Etiketten,
Aufkleber, Anhänger, Beschriftung. |
|
Layout |
(typo-)grafischer
Entwurf, in dem die einzelnen Gestaltungselemente (Texte, Bilder, Headlines) entweder als
Bildelemente oder original erkennbar einmontiert (aufgeklebt)
sind. Ein gutes Layout sollte der Endfassung einer
Drucksache möglichst nahe kommen.
|
|
Logo |
auch: Signet,
Wort- und/oder Bildmarke. Waren- und Markenzeichen, Firmenschriftzug, Motto einer Aktion, kurzer
Slogan.
|
|
|
|
M |
|
|
Mailing |
Postversand,
Direktwerbung. |
|
Marke |
Ein
Firmen-, Produktname, Zeichen oder Logo hat die Aufgabe, ein Produkt aus der Masse übriger
(gleichwertiger) Produkte hervorzuheben. Man unterscheidet zwischen
regionalen, überregionalen, nationalen und internationalen Marken.
|
|
Marketing |
Unter
Marketing versteht man eine Unternehmensphilosophie, die das Führen eines Betriebes nach den Wünschen
der Nachfrager zum Ziel hat und dabei für das
Unternehmen Gewinn und für die Nachfrager einen optimalen
Nutzen erzielt. Dazu sind alle
Maßnahmen notwendig, die zu einer erfolgreichen Vermarktung eines Produkts / einer Dienstleistung notwendig sind:
Product (Produkt-Politik), Price
(Preispolitik), Place (Vertrieb
/ Absatz), Promotion (Werbung und
PR).
|
| Marktforschung |
untersucht
die Bedürfnisse des Marktes mit unterschiedlichen Methoden und registriert
Veränderungen, damit die Absatz- und Produktpolitik entsprechend danach gerichtet
werden kann. Prinzipiell besteht die Marktforschung aus stets zu aktualisierenden Analysen.
|
|
Mediengestalter |
Der
Ausbildungsberuf des "Mediengestalters für Digital-
und Printmedien" wurde 1998 geschaffen, um die
Ausbildungsberufe Schriftsetzer,
Reprohersteller, Werbe- und Medien-vorlagenhersteller zu ersetzen und in einem
neuen Berufsbild zu vereinen. Der Umgang mit zahlreichen Computerprogrammen ist
in diesem Beruf so selbstverständlich, wie die Gestaltung
von Werbeanzeigen oder Internetpräsenzen.
|
|
Moiré |
Fehlmuster,
das entsteht, wenn zwei Rasterfilme übereinander gelegt werden
(Druck- und Reprotechnik). Oft auch beabsichtigter
Effekt (Grafik)
|
|
|
|
O |
|
|
Öffentlichkeitsarbeit |
siehe
Public Relations. |
|
|
|
P |
|
|
Point-of-sale |
Ort
des Verkaufs. |
|
Printmedien |
Zeitungen,
Zeitschriften, Kataloge, Prospekte, Plakate u.a., kurz: alle gedruckten Medien (im Gegensatz zu den
elektronischen Medien wie TV, Internet, Rundfunk, u.ä.).
|
|
Promotion |
(engl.:
Verkaufsförderung) Werbemaßnahme, die auf unmittelbare
Absatzförderung zielt. (z.B. spektakuläre Verkaufsaktionen, Events, Verkaufsshows, u.ä.).
|
Public
Relations
(PR) |
Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, das
Ansehen eines
Unternehmens (einer Branche, einer Institution
...) zu heben und im gewünschten Sinne auszubilden. PR-Aktivitäten sind z.B. Pressekonferenzen,
Sponsoring, Hauszeitschriften, Dokumentarfilme, Betriebsbesichtigungen, Publikationsveröffentlichungen, u.a.
|
|
|
|
S |
|
|
Scribble |
erste,
meist agenturinterne Entwurfsskizze (Grafik). |
|
Slogan |
Werbespruch:
a) extrem verkürzte Aussage des Wesentlichen,
b) aufmerksamkeitserregende Überschrift.
|
|
|
|
T |
|
|
Tonality |
Grundton
einer Werbeaussage. Flair und Atmosphäre des gesamten Erscheinungsbildes. Eine Automarke kann sich das Image des vorwiegend Sportlichen geben. Die Tonality sollte in der Copy Strategie
festgelegt sein und alle kreativen
Leistungen beeinflussen.
|
|
Typografie |
Satz- und
Textgestaltung in Drucksachen und elektronischen
Medien.
|
|
|
|
U |
|
|
Urheberrecht |
Recht
zum Schutz des Schöpfers von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Grundsätzlich ist das
Urheberrecht nicht veräußerbar. Es können nur Nutzungsrechte
vergeben (verkauft) werden. Auch an einem verkauften
Gemälde behält
der Urheber sein Urheberrecht! Das
Urheberrecht ist international geschützt durch das
Welt-urheberrechtsabkommen.
|
|
|
|
V |
|
|
Versalien |
Großbuchstaben
(Typografie). |
|
|
|
W |
|
|
Werbeagentur |
Eine
Werbeagentur entwickelt anhand des Briefings eine Werbekonzeption, die als Präsentation dem Kunden zusammen mit der Budgetplanung (Werbekosten, Werbe-Etat) unterbreitet wird.
Die kreativen Leistungen einer Werbeagentur (Konzeption, Text, Grafik) dürfen
den kaufmännischen (Budget-/ Mediaplanung) sowie den organisatorischen Leistungen (Timing, Mittlung, Qualitätskontrollen)
nicht nachstehen. |
|
Werbekampagne |
werbliches
Vorhaben unter Berücksichtigung folgender Maßnahmen:
|
|
Werbeträger |
alle
Medien (Verbreitungsmittel) wie TV, Hörfunk, Zeitschriften,
Zeitungen, Plakatanschlagstellen, Fesselballons
u.a., in, an oder auf denen die Werbemittel wirksam
werden können (z.B.: Zeitung = Werbeträger, Anzeige = Werbemittel).
|
|
|
|
Z |
|
Zentralausschuss
der Werbe-
wirtschaft (ZAW) |
Interessenverband
der werbenden Wirtschaft, werbedurchführender Medien, Werbeagenturen und
Marktforschungsunternehmen mit Zweck und Auflage
a) eine staatliche Werberegelung oder
Werbeaufsicht entbehrlich zu machen,
b) die
Mitglieder zu informieren und fortzubilden
(mittels Kongressen, Ausstellungen
etc.). |